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(Engelbert) Strauss. In ALTROSA?

Undenkbar, dass ein roter Strauss sich in altrosa Federvieh verwandelt? Nun, wir werden sehen.

Das Hofer Druck Team ist wieder auf Tour. Kein Weg ist uns zu weit, um die ideale Erweiterung für unseren digitalen Maschinenpark zu finden. Diesmal haben wir es leicht, nach nur sieben Stunden Autofahrt sind wir da – einer unserer Lieferanten in Schwaben war das Ziel.

Gleich zu Beginn besprechen wir mit Vertrieb und Technik, was uns am wichtigsten ist: die Farbgenauigkeit. Knallrot muss knallrot sein. Ein warmes Grün ein warmes Grün. Haben Sie schon mal versucht, mit einem normalen Bürodrucker einen ganz bestimmten Farbton zu drucken? Dann wissen Sie: So einfach ist das nicht.

Aber wo liegt das Problem eigentlich? Die gewünschte Farbe wird meist in Pantone oder RAL definiert, und das aus gutem Grund. In diesen Farbsystemen ist es eindeutig, um welche exakte Farbenuance es sich handelt: Jede Nuance hat eine Nummer. Die Crux daran ist aber, dass ein Digitaldrucker nicht in diesen Systemen drucken kann. Er braucht Farbdaten in CMYK – denn er mischt, wie jeder Drucker im Büro, alle Nuancen aus einigen wenigen Farben: cyan, magenta, yellow, schwarz. Damit das funktioniert, braucht es also Übersetzungsleistung. Von Pantone oder RAL in CMYK. Und jetzt kommt das Erstaunliche:  Trotz größter Fortschritte im Digitaldruckbereich gibt es für diese Herausforderung noch keine automatische 100%ige Lösung. Knallrot ist NICHT knallrot. Ein warmes Grün kann – digital gedruckt -schlimmstenfalls auch ein kaltes sein.

Doch unsere Kunden sind gnadenlos. Und das mit Recht. Sie haben Zeit, Geld und Gehirnschmalz in die Entwicklung von Logo und CI investiert. Die gewählten Farben sollen etwas Bestimmtes zum Ausdruck bringen und beim Betrachter Emotionen wecken. Denken wir nur an das charakteristische Rot von Engelbert Strauss. Und dann passt die Logofarbe auf der Arbeitskleidung nicht? Strauss in ALTROSA? Ganz sicher nicht!

Wir sind irritiert. So ein wichtiges Thema, und der technische Fortschritt bietet nur Annäherungen statt finaler Lösungen. Mir kommt eine Idee. Ich frage: Für wie viele der Käufer dieser Maschine ist Farbgenauigkeit ein WESENTLICHES Kriterium? Die Antwort kann ich kaum glauben: Es sind etwa 10%.

Wirklich? Der Hauptteil der Textildrucker im deutschsprachigen Bereich steht nicht auf Farbgenauigkeit? Langsam dämmert es mir: Die meisten Textildrucker drucken gar keine Logos. Sie drucken Fotos, grafische Motive, Sprüche.

Bei uns ist das anders. Für uns ist die Farbgenauigkeit DAS Hauptthema, mit dem Kunden auf uns zukommen. Tagtäglich vergleichen und mischen, übersetzen und justieren wir. Bis das Ergebnis super ist. Im Siebdruck und auch digital.

Denn wir sind genau darauf spezialisiert: Gebrandete Arbeitskleidung, die den Farbton trifft, den unser Kunde bewusst gewählt hat.

Kein ALTROSA Strauss.